Bundesweiter Schrittzähler-Wettbewerb für Kinder geht in die zweite Runde und wird auf die BraWo-Region ausgeweitet

Die Cleven-Stiftung Deutschland ermöglicht im Schuljahr 2019/2020 die Fortführung des erfolgreichen Bewegungs- und Motivationsprogramms für Viertklässler.


München, 3. Juli 2019: 2018 führte die Cleven-Stiftung Deutschland das Bewegungs- und Motivationsprojekt step bundesweit bereits mit 163 Schulen sehr erfolgreich durch. Im Ju-biläumsjahr der Stiftung (10 Jahre) wird step fortgeführt und kann dank einer Kooperation mit United Kids Foundations, dem großen Kindernetzwerk der Volksbank BraWo, auf die Region Braunschweig-Wolfsburg ausgeweitet werden.


step ist der Schrittzähler-Wettbewerb der Cleven-Stiftung Deutschland, der Kinder der vierten Klasse zu mehr Bewegung motiviert. In der ersten Projektphase, die 2018 durchgeführt wurde, haben bundesweit 423 Klassen teilgenommen und insgesamt knapp zwei Milliarden Schritte gesammelt. Die Kinder werden dafür mit einem Schrittzähler ausgestattet und sammeln ano-nymisiert im Klassenverbund Schritte. Am Ende wird die aktivste Klasse „Deutscher step-Champion“, aber auch die Siegerklasse jedes Bundeslandes wird mit einem Pokal belohnt. „Ich bin stolz, dass wir dieses tolle Projekt mit Hilfe von Unterstützern auch im Schuljahr 2019/2020 umsetzen können. Und es freut mich sehr, dass wir mit United Kids Foundations einen tollen Partner gefunden haben, so dass step auch in der BraWo-Region realisiert werden kann,“ sagt Dr. Hans-Dieter Cleven, Gründer der Cleven-Stiftung. Ab Oktober 2019 werden deutschlandweit rund 4.000 Kinder mit step Schritte sammeln.


Nur jedes fünfte Mädchen und jeder dritte Junge im Alter von sieben bis zehn Jahren erreichen die Bewegungsempfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mindestens 60 Mi-nuten körperlicher Aktivität am Tag. Die Folgen sind unter anderem Haltungsschäden und Herz-Kreislauf-Schwäche, aber auch Konzentrationsmangel und Probleme beim Stressabbau. Eine Umfrage unter den beteiligten Kindern der ersten Projektphase ergab, dass step sie zu deutlich mehr Bewegung im Alltag motiviert hat und dass sie auch in Zukunft aktiver sein wollen.


step verbindet Digitalisierung mit Bewegung
Das Leben der jüngeren Generation spielt sich zunehmend vor Bildschirmen ab, was zwangs-läufig eine körperliche Inaktivität nach sich zieht. „Wir haben step konzipiert, um Kinder der vierten Klasse im Alltag zu mehr Bewegung zu motivieren. Die Ergebnisse der Umfrage unter den beteiligten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften waren durchweg positiv. 90 Prozent der Kinder bestätigten uns, dass der Schrittzähler eine Motivation darstellt, sich mehr zu be-wegen. 77 Prozent der Lehrkräfte glauben, dass ihre Schüler die gesteigerte körperliche Akti-vität beibehalten werden. Dies bestärken wir, indem die Kinder die Schrittzähler nach der Projektphase behalten dürfen“, erklärt Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (Deutsche Sporthochschule Köln), der step im Auftrag der Cleven-Stiftung Deutschland gemeinsam mit der fit4future-Agentur planero GmbH München und der Gesundheitsagentur fischimwasser GmbH Köln entwickelt hat.


step greift den Trend digitaler Medien auf, um Viertklässler zu mehr Bewegung und einem aktiveren Lebensstil zu motivieren. Das Projekt zielt darauf ab, dass Kinder im Rahmen des Interventionszeitraums von zwei Monaten lernen, ihren Alltag so aktiv wie möglich zu gestal-ten. Die Website www.step-fit.de dient dabei als Motivationsplattform, auf der nicht nur die gesammelten Schritte im Klassenverbund gezählt und mit den anderen Klassen verglichen werden, sondern auch regelmäßige Challenges zu mehr Aktivität animieren. Um die europa-weiten Datenschutzrichtlinien einzuhalten, werden nur die Schritte gezählt und die Daten der Kinder anonym und nur im Klassenverbund erfasst.


Die erneute Umsetzung von step ist nur durch großzügige Unterstützer möglich. Neben loka-len Partnern, die die Projektumsetzung in der Regel an der Schule in ihrem Ort finanzieren, ermöglichen folgende Stiftungen jeweils zwischen 250 und 500 Kindern am step Projekt teil-zunehmen: Auma Obama Foundation Sauti Kuu, EWE Stiftung, Marius Eriksen Stiftung, Nie-dersächsische Lotto-Sport-Stiftung und STIFTUNG Sparda-Bank Hannover.


step wird auf BraWo-Region ausgeweitet
Für das Schuljahr 2019/2020 bringen United Kids Foundations und der RTL-Spendenmarathon in Kooperation mit der Cleven-Stiftung Deutschland den Schrittzähler-Wettbewerb für Grund-schüler jetzt in die Region Braunschweig-Wolfsburg. „Dieses Projekt fördert die physischen, psychischen und sozialen Gesundheitsressourcen der Kinder. Wir freuen uns, dass wir mit die-sem Engagement einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltig gesundheitsbewussten Lebens-stil von Kindern leisten“, ergänzt Wolfram Kons, Gesamtleiter RTL Charity.
33 Schulen aus der BraWo-Region werden am bundesweiten Wettbewerb teilnehmen, treten aber darüber hinaus innerhalb ihrer Region in eigenen Wertungen an. „Wir freuen uns sehr, dass rund 1.600 Kinder aus unserer Region am step-Projekt teilnehmen können,“ erklärt Jür-gen Brinkmann, Initiator von United Kids Foundations und Vorstandsvorsitzender der Volks-bank BraWo. „Um die Motivation zusätzlich zu steigern, suchen wir sowohl den step BraWo-Champion, als auch die jeweils beste Klasse aus den einzelnen Gebieten Braunschweig, Wolfs-burg, Peine, Gifhorn und Salzgitter.“

Die Teilnahme an step ist sowohl für die Schulen als auch für die Kinder absolut kostenfrei. Die Fitnessarmbänder verbleiben nach Ablauf des Interventionszeitraumes bei den Kindern und können weiterhin genutzt werden. Dafür wird eine Website zur Verfügung gestellt, auf der die Kinder ihre Schritte weiterhin sammeln und verfolgen können.


Über step:
Für den bundesweiten Wettbewerb werden die Schülerinnen und Schüler mit Fitnessarmbändern ausgestattet, die die zurückgelegten Schritte erfassen und über die Website www.step-fit.de dem Klassenkonto gutgeschrie-ben werden. Da auf der Website nur die Gesamtschrittzahl des Klassenverbundes angezeigt wird, können keine Rückschlüsse auf einzelne Schülerinnen oder Schüler gezogen werden. Bei dem gesamten Projekt werden die aktuellen Landesdatenschutzgesetze berücksichtigt. Es erfolgt keine GPS-Ortung durch die Fitnessarmbänder.

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